Der 7. Tag

5. August 2011 2 Von WP-User

Der siebte Tag startet mit der Flambahn.

Nach dem Frühstück habe ich mein Gerödel gepackt und WoMo auf den großen Parkplatz am Bahnhof gestellt (kaum zu glauben, aber gebührenfrei). Dann nochmal das Touristenprogramm betrachtet. Souveniershops ohne Ende. Anschließend noch eine Runde durch das Flambahn-Museum (auch das kostenlos). Dann ging es endlich auf 11:00 Uhr zu. Also am Bahnsteig anstellen. Anscheinend habe ich einen guten Tag erwischt, wenig Gedränge (kein Kreuzfahrtschiff im Hafen, nur ein paar Busse). 10 Minuten vor Abfahrt darf eingestiegen werden. Ich mal ganz vorne. Rasch einen Fensterplatz in der Mitte des Zuges gesichert. Die ersten und letzten Wagen stehen bei manchen Halt nämlich im Tunnel. Nach der Abfahrt heißt es nur noch genießen. Irre Landschaft und Bewunderung der Baukunst der Eisenbahningenieure. Von einer Stelle der Fahrtstrecke kann man FÜNF Ebenen der Bahngleise sehen, wie sie sich am Berg hochwinden. Ist schon ein toller Anblick.

Da Myrdal, der Zielort, überwiegend aus dem Bahnhof besteht, d.h. außer für meinen Bruder Klaus lohnt sich hier kein Aufenthalt, bin ich für die Rückfahrt gleich im Zug geblieben. Ich habe nur die Seite gewechselt, um auf der Rückfahrt, das auf der Hinfahrt entgangene sehen zu können.

Um kurz nach 13:00 Uhr war der Zug wieder in Flam (auf dem Bild schon nicht mehr).

Auf dem Weg zum Parkplatz noch einen kleinen Abstecher ins Coop. Ein paar Brötchen und Filtertüten gekauft.

Dann im WoMo erst mal Mittag gemacht. Zwei Brötchen, ein Apfel und Kaffee.

Um 14:xx Uhr habe ich meine Diesel angeworfen und mich auf die 150 km-Strecke nach Gol begeben. Da habe ich es der Flambahn nachgemacht. Kilometer um Kilometer meist nur im 2. Gang auf über 1000 Meter Höhe hochgeschraubt, Serpentinen ohne Ende. Am abenteuerlichsten sind dann allerdings Tunnel, mehrere Kilometer lang, wo ein freundliches Schild darauf hinweist: „Tunnel ohne Licht“. Wenn man das erlebt, weiß man, warum Norweger noch mindestens zwei Zusatzscheinwerfer am Auto haben. Nasse lichtfressende Straße und wir mit unseren Positionsleuchten am Auto. Das macht richtig Spaß.

Ich habe es überstanden und sitze jetzt in Gol in meinem WoMo und überlege, was ich denn zu Abend essen kann.