Der 19. Tag
Wieder ein paar Kilometer weiter südlich. Morgen erreiche ich die Südspitze der Lofoten. Heute ging es gemütlich vorwärts. Bis Fredvang gings. Um 14 Uhr war ich am Ziel. Dann rumhängen. Um 18 Uhr kam sogar nochmal die Sonne raus. Also Jacke aus und Sonnenbaden. Jetzt kämpft die Sonne schon wieder gegen die bösen Wolken.
Autofahren in Norwegen ist schon spannend. Eigentlich gibt es nur drei Varianten.
V1: Rechts Berg, links Wasser oder umgekehrt.
V2: Rechts Berg, links Berg oder umgekehrt. Dann ist meist noch ein Bach oder Fluß dabei.
V3: Rundum Berg – sprich Tunnel, davon gibt es hier jede Menge.
Es gibt noch V4: Nur Berg unter einem. Das passiert selten. Da muss man dann schon ganz hoch hinaus, um eine Hochebene zu durchfahren.
Da fällt mir gerade noch V5 ein: Wasser unter einem, die teuerste Version auf einer Fähre oder über eine der vielen Brücken.
Soweit der philosophische Ausflug.
Vielleicht gibt es heute noch einen sichtbaren Sonnenuntergang. Mal sehen wer gewinnt.
Mehr war heute nicht.
Huhu, na das klingt doch sehr entspannt. Hier kann man im Moment auch nicht so viel machen. Es sind immer noch etwa 33 Grad und man schwitzt förmlich durchs Nichtstun… also lese ich mich durch meine Bücherkiste und erledige erst später ein paar Dinge… Da es letzte Nacht und heute morgen sehr frisch war, ist es drinnen noch kühl. Putzigerweise hab ich heute morgen an der Arbeit noch gefroren.
Jetzt wieder draußen und den Mäusefänger beglückwünschen 😉