Der 16. Tag

3. August 2015 2 Von WP-User

Es ist dann gestern Abend der Linseneintopf von Feinkost-Albrecht geworden.
Nach ruhiger, aber frischer Nacht, war heute Abschied von Tromsö. Das Wetter war wie gestern. Ich habe mir vorgenommen nicht mehr über das Wetter zu jammrn. Was sollen sonst die ganzen Fahrradtouristen tun. Ich, Dach über dem Kopf, Heizung, m „Clubsessel“ sitzend – und Die? Es muss schon eine besondere Berufung sein, Norwegen, bis hin zum Nordkap, mit dem Fahrrad zu erfahren.
Also los vom Stellplatz Richtung Brensholmen. Ist schon eigenwillig dieses Norwegen. Wenn oben kein Platz oder zu viele Berge, dann baut man halt einen Tunnel. Unterm Stadtzentrum mit Kreisverkehren und Abzweigungen. So habe ich also Tromsö unterquert und mich in die Einöder verzogen.
Heute jede Menge „Single Tracks“ Strecken, ja sogar Tunnel. Letzteres ist richtig spannend bei Gegenverkehr. Im Tunnel ausweichen, das wird spaßig.
In Brensholmen auf die Fähre nach Botnhamn auf Senja- nach 45 Minuten Wartezeit. Weiter auf überwiegend „Single Tracks“ bis Gryllefjord. Da wieder auf die Fähre nach Andenes. 1:40 Stunden Überfahrt. Da hat man dann auch mal gemerkt, das man auf dem Wasser ist. Wenn die Fährleute Bremsklötze vor die Reifen legen, dann gibt es Bewegung auf dem Wasser.
Ich wollte ja nicht mehr übers Wetter schreiben. Nun stehe ich in Bleik, kurz hinter Andernes, auf dem Campinglatz „Midnattsol“ direkt am offenen Meer. Es sind andere Farben als grau zu sehen. Die Farbe am Horizont läßt vermuen, das dort eine Sonne sein muss. Für Morgen sagt der Wetterbericht sonniges, aber frisches Wetter an. Ich warte es ab.